Sonntag, 14. Mai 2017

Lolas Rezension zu Feuer und Feder von Kathy MacMillan

In 80 Wörtern durch das Buch:
Als die Sklavin Raisa zur Tutorin ausgebildet werden soll, kann sie es kaum fassen, denn Lesen und Schreiben ist im Königreich Quilara nur der Oberschicht vorbehalten. Gemeinsam mit Kronprinz Mati lernt sie nun die schwierigen Zeichen der Hohen Schrift, mit der man in Kontakt zu den Göttern treten kann. Die Beiden kommen sich näher als erlaubt, aber dann fordern die Rebellen Raisas Unterstützung. Sie ist hin- und hergerissen zwischen der Treue zu Mati und der Wunsch nach Veränderung für die Unterdrückten. Schon der kleinste ehler könnte ihren Tod bedeuten.
 
Zur Autorin: 
Kathy MacMillan ist Schriftstellerin, Bibliothekarin, Dolmetscherin für amerikanische Gebärdensprache und Geschichtenerzählerin für Taubstumme.
Feuer und Feder ist ihr erster Jugendroman und wurde durch ihre Faszination für die Macht der Sprache inspiriert. Sie lebt mit ihrem Mann, ihrem Sohn und einer Katze namens Pancake in Owings Mills, USA.

Cover:
Ich finde das Cover wirklich sehr cool und für mich war es ein Eyecatcher, der mich überhaupt dazu brachte, das Buch genauer anzusehen.

Meine Meinung:
Das Buch fängt spannend an und rahmt mit dem Schluss die Geschichte perfekt ein. Allerdings verschwindet diese Spannung und so war es in der Mitte immer wieder echt fad, da nur eine Liebesszene der nächsten Liebesszene folgte und ich das Gefühl hatte die Geschichte steht still.
Das hat sich allerdings die letzten 200 Seiten zum Glück geändert, da auf diesen echt viel passierte.
Die Grundidee, das Schrift ein Privileg ist, finde ich sehr spannend und deswegen hatte ich mir sehr viel erhofft, auch die Welt und die Göttergeschichten fand ich sehr gelungen.
Aber leider war alles andere sehr typisch Jugendbuch, eine Liebe, die nicht sein darf, eine Protagonistin, die nicht weiß, was sie will, die typische zu radikale Rebellengruppe, es war alles so, dass ich dachte: "Ach, das habe ich alles schon soo oft gelesen!", was echt schade ist.
Zudem waren die Protagonisten zudem so typisch und oberflächlich, vor allem Raisa war mir viel zu naiv, echt nervig und ich habe sie oft nicht verstanden.
Toll fand ich wiederum Laiyonea, denn ihr Charakter konnte mich immer wieder überraschen.
Auch das Ende blieb nach dem streckenweise faden Mittelteil, zu kurz und mir war der Konflikt viel zu schnell und einfach gelöst.

Fazit:
Ein typisches Jugendbuch, dem es an Tiefe und Ausarbeitung fehlt, das aber auch eine tolle Grundidee hat.


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