Freitag, 10. Februar 2017

Lolas Rezension zu Raven Stone -Wenn Geheimnisse tödlich sind von Joss Stirling

In 80 Wörtern durch das Buch:
Raven Stone ist eine Stipendiumsschülerin am Eliteinternat Westron. Sie ist es deshalb gewöhnt, dass ein paar der anderen Schüler sie von oben herab behandeln. Doch bisher hat ihr das nichts ausgemacht, da ihre beste Freundin Gina ihr immer zur Seite stand, bis jetzt. Diese verschwindet aber und immer mehr Schüler wenden sich gegen Raven, dazu kommen die anonymen Drohungen, die Raven plötzlich erhält. Nur die beiden neuen Schüler stehen auf Ravens Seite, aber der eine ist die größte Nervensäge, die Raven je getroffen hat...
 
Zur Autorin:
Joss Stirling studierte Anglistik in Cambridge und arbeitete als Diplomatin in Polen. Mittlerweile schreibt sie sehr erfolgreich Romane für Kinder und Jugendliche. Mit ›Finding Sky‹, dem ersten Band der ›Macht der Seelen‹-Trilogie, war sie 2013 von der Jugendjury für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert. Sie lebt mit ihrem Mann und drei Kindern in Oxford.

Cover:
Das Cover ist echt cool und passend, auch wenn das Mädchen kleiner sein müsste, um Raven zu sein.

Meine Meinung:
Ich mochte den ersten Band der "Die Macht der Seelen - Trilogie" von der Autorin und war deswegen gespannt, was sie hier gezaubert hat. Raven war mir von der ersten Seite an sympathisch, sie hat immer einen frechen Spruch auf den Lippen, aber hat auch so eine traurige Vergangenheit, dass ihre Vielseitigkeit sie abwechslungsreich und interessant macht.
Der Schreibstil von Joss Stirling ist toll und sog mich in die spannende Internatsatmosphäre.
Auch die Spannung war von Anfang bis Ende da und während ich mich in der Mitte kurz fragte, was soll noch passieren, flogen die letzten 200 Seiten nur so dahin.
Die 2 Jungs, die Raven unterstützen, aber ihre ganz eigene Mission verfolgen, waren wirklich witzig, ihre Freundschaft war schön anzugucken und auch ihre sich entwickelnde Beziehung zu Raven. Die Jungs erinnerten mich sehr an Watson und Sherlock, was sie noch sympathischer machte.
Auch Kierans Vielseitigkeit hat die Geschichte bereichert.
Die anderen Charaktere bleiben sehr oberflächlich, mich hätte zum Beispiel Gina, Ravens frühere beste Freundin mehr interessiert.
Das Ende war gut ausgearbeitet und gab einer tollen Geschichte ihren verdienten Abschluss.

Fazit:
Ein spannendes, tolles Jugendbuch, dem ein bisschen besser ausgearbeitete Nebencharaktere den letzten Schliff gegeben hätten.


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