Mittwoch, 25. Januar 2017

Lolas Rezension zu Die Feenjägerin - Das verbotene Königreich von Elizabeth May

In 80 Wörtern durch das Buch:
Die Schlacht um Schottland ist verloren, und Aileana Kameron, die letzte Feenjägerin, verschwand durch das magische Portal, das sie eigentlich für immer verschließen wollte. Nun ist sie in den Händen ihres gefährlichsten Feindes und gefangen in der düsteren Feenwelt. Aileana hat schon jede Hoffnung auf Rettung aufgegeben, als sie Hilfe von unerwarteter Seite bekommt und zurück in die Welt der Menschen fliehen kann. Doch dort herrschen inzwischen die Feen. Nur wenn Aileana alles auf eine Karte setzt, kann sie die, die sie liebt, noch retten ...

Zur Autorin:
Elizabeth May wurde in Kalifornien geboren, wo sie auch ihre ersten Lebensjahre verbrachte, bevor sie nach Schottland zog. Sie studierte Anthropologie an der Universität von St. Andrews. Seit dem Abschluss ihrer Doktorarbeit widmet sie sich hauptberuflich dem Schreiben und stürzt sich mit Begeisterung in fantastische Welten. Die Autorin lebt zusammen mit ihrem Mann in Edinburgh.

Cover:
 Das Cover passt sehr gut zur Geschichte, zum ersten Teil und sieht meiner Meinung nach fast noch besser aus als das des ersten Teiles.

Meine Meinung:
 Ich mochte den ersten Teil schon sehr gerne und habe mich gefreut nach der langen Wartezeit weiterzulesen. Allerdings war das auch meine größte Sorge, da ich nicht mehr viel von der Handlung wusste. Doch nach einer kurzen Lesezeit wat ich wieder völlig in der Geschichte und wusste wieder alles und warum ich das erste Buch so mochte.
Aileana ist einfach ein toller Charakter, der sich in diesem Buch sehr entwickelt und mit sich selbst und ihren Schuldgefühlen konfrontiert wird, was sehr spannend zu beobachten war.
Der Humor des Buches und seiner Charaktere ist geblieben und das mochte ich sehr, denn die düstere Geschichte wird durch die frechen Sprüche aufgelockert.
Die verschiedenen Welten und Ideen haben mich sehr fasziniert und ich bin beeindruckt von den Einfällen der Autorin, auch wenn ich die Steampunk-Elemente aus dem ersten Teil vermisst habe, da es nun alles sehr fantasylastig war und eine "normale", ahnungslose Gesellschaft nicht mehr existiert.
Der Schreibstil war wieder toll bildlich und so, dass ich durch die Seiten fliegen konnte, wenn ich die Zeit zum Lesen hatte.
Die neuen und alten Nebencharaktere sind mir sehr ans Herz gewachsen und ich freue mich sie wiederzusehen, während ich die Charaktere mit doppelseitiger Moral ganz toll ausgearbeitet fand, denn es hat gezeigt, dass jeder nach seinen Motiven handelt, was nicht immer nur gut oder nur böse ist. Aber den einen bösen Charakter fand ich wirklich zum Gruseln und ich hasse ihn, aber das soll ja so sein.
Das Ende war wieder spannend, wenn auch nicht ganz so schlimm wie das von Band 1.

Fazit:
 Das Buch war noch besser, kreativer und spannender als Band 1 und ich freue mich sehr auf Band 3!

Verlagsseite

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