Montag, 26. September 2016

Lolas Rezension zu Ich & Die Walter Boys von Ali Novak

In 80 Wörtern durch das Buch:
Jackie hasst unvorhersehbare Ereignisse. Als perfekte Tochter hat sie ihr Leben in New Yorks High Society fest im Griff und sonnt sich in der Aussicht auf eine erfolgreiche Zukunft. Doch dann schlägt das Schicksal zu. Sie verliert alles und muss zu ihrer Vormundfamilie, den Walters, nach Colorado ziehen.Doch die Walters haben nicht nur Pferde, sondern auch zwölf Söhne! Mitten in der Pampa, allein unter Jungs von 6 bis 21, für die Privatsphäre ein Fremdwort ist, lautet Jackies erster Gedanke: Nichts wie weg. Und ihr zweiter: Moment ... ein paar der Kerle sehen unfassbar gut aus!

Zur Autorin:
Ali Novak, geb. 1991, stammt aus Wisconsin und hat vor kurzem ihr Creative Writing-Studium an der University of Wisconsin-Madison abgeschlossen. Ihr Debüt „Ich und die Walter Boys“ begann sie im Alter von 15 zu schreiben und stellte den Text 2010 als Selbstpublisher online. Inzwischen haben ihre Geschichten über 150 Millionen Leser. Wenn sie nicht gerade schreibt oder Fantasyromane liest, ist Ali gern auf Reisen oder veranstaltet Netflix-Marathons mit ihrem Mann Jared.

Cover:
Ich finde das Cover ganz süß und es verspricht eine sommerliche Geschichte. Passt!

Meine Meinung:
Die Autorin hat mich von der ersten Seite mitziehen und begeistern können, es fesselte mich und ich wollte einfach immer weiter lesen und diese Welt nicht mehr verlassen. Zum Einem durch den Schreibstil, denn ich konnte die Protagonistin sofort leiden und nachvollziehen, was es mir sehr leicht gemacht hat mit ihr mit zu fühlen. Das hat vor allem auch deswegen so gut geklappt, da sie so normal wirkte, obwohl sie aus absolut nicht normalen Verhältnissen stammt und auch in keiner normalen Situation war.
Ich war wie Jackie gespannt auf ihr neues Zuhause und auf ihre Mitbewohner denn 12 Söhne klingt schon mal extrem spannend. Dann habe ich festgestellt das 12 Söhne einfach nur besser klingt als 11 Söhne und 1 Tochter, die sich aber wie ein Sohn verhält, denn im Walter Haus gibt es noch ein Mädchen und es ist sogar relativ wichtig für ihre und Jackies Beziehung, dass sie auch ein Mädchen ist.Trotzdem war die Atmospäre von dem Moment an, in dem Jackie bei den Walters einzieht total lebendig, energiegeladen und hat super viel Laune gemacht, denn die Jungs spielen ihr ganz schön viele Streiche und als Leser empfindet man mit Jackie mit und ist immer auf der Hut.
Doch das war vor allem am Anfang so als sie sich einlebt und das ganze angdeutete Liebesgeschichten-Ding anfängt nehmen die Streiche immer mehr ab, was sehr schade ist. Außerdem wirkt es als wollte die Autorin unbedingt 12 Kinder im Walter Haus leben haben, denn ein paar werden gar nie wirklich charakterisiert und so hätten 7 oder 9 völlig gereicht!
Das Buch erfüllt viele Klischees aber mit so einem Charme, dass es einfach nur Spaß macht, es zu lesen. Das Ende geht mir zu schnell und ich bin mit manchen Entscheidungen nicht so zufrieden oder hätte mir mehr Vorbereitung dazu gewünscht.

Fazit:
Ich hatte eine zuckersüße, witzige Lesezeit mit dem Buch, das leider manchmal zu oberflächlich blieb!

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Freitag, 16. September 2016

Lolas Reiseziel #9

Ich wurde verzaubert vom Zirkus und weiter gehts....
Ich reise auf eine Inselkette und lese einen blauen Teil einer Reihe!
Zur Auswahl stehen:
1.Die Sternseherin von Jeanine Crock
2.Light&Darkness von Laura Kneidl
3.Herzklopfen in Nimmerland von Anna Katmore

Lu entschied sich für: Die Sternseherin

Freitag, 9. September 2016

Lolas Rezension zu Der geheime Zirkel #1 - Gemmas Visionen von Libba Bray

In 80 Wörtern durch das Buch:
England,1895: Die 16-jährige Gemma wird nach der Ermordung ihrer Mutter auf einem Internat für höhere Töchter, der ›Spence-Akademie‹, zur heiratsfähigen jungen Dame erzogen. Hier sollen ihr die Aufsässigkeit und sonstiges unziemliches Betragen ausgetrieben werden. Gemeinsam mit drei anderen Mädchen gründet Gemma, den strengen Regeln der Akademie zum Trotz, einen geheimen Zirkel. Das neu entstandene Kleeblatt Felicity, Pippa, Gemma und Ann trifft sich heimlich nachts, um dem Schulalltag zu entkommen, verbotenen Alkohol zu probieren und über Übersinnliches zu spekulieren. Dann entdeckt Gemma das Tagebuch eines Mädchens, das 20 Jahre zuvor auch Schülerin von Spence war.

Zur Autorin:
Libba Bray ist die Autorin von mehreren Theaterstücken und einigen Kurzgeschichten. Mit ihrer Trilogie ›Der geheime Zirkel‹ schaffte sie es auf Anhieb auf die Bestsellerliste der New York-Times und landete einen internationalen Erfolg. Für ihr Buch ›Ohne. Ende. Leben.‹ wurde sie mit dem Michael L. Printz Award ausgezeichnet. Heute lebt die in Texas aufgewachsene Autorin mit ihrem Mann und ihrem Sohn in Brooklyn, New York.

Cover:
Ich finde das neue Cover viel schöner als das alte und es passt sehr gut zur Geschichte und den folgenden Büchern.

Meine Meinung:
Ich liebe die Diviners Reihe der Autorin und weiß, dass sie gerne ein paar Seiten mehr schreibt, aber dieses Mal war das Buch nicht so dick und der Schreibstil war das Beste am Buch, denn dieser schafft tolle Atmosphären und die Autorin hat die historischen Aspekte echt toll miteingebracht.
Die Schicksale der Mädchen und ihr Leben war sehr interessant und hat mir immer wieder vor Augen geführt wie viel besser ich es heute habe.
Aber mit den Mädchen kommt leider auch mein großes Problem bei diesem Buch: Die Charaktere waren mir alle, auch Gemma, sehr unsympathisch und ich hatte echt Schwierigkeiten sie zu verstehen oder mich mit ihnen zu identifizieren, was nicht daran lag, dass es nicht in der heutigen Zeit spielt, sondern mit ihren Charaktereigenschaften und ihren Handlungen. Außerdem hatte ich nicht das Gefühl, dass die Autorin sie groß ausgearbeitet hat, denn sie blieben immer oberflächlich und haben mich nicht überrascht.
Die Liebesgeschichte war so im Hintergrund, dass ich es nicht gemerkt hätte, wenn sie nicht da gewesen wäre, denn auch er war mir unsympathisch und ich habe ihn nicht verstanden.
Obwohl das Buch kürzer ist als die anderen der Autorin, kam es mir oft langatmig vor nur um dann am Ende alles viel zu schnell aufzulösen und abzuhandeln, so dass es mir zu schnell war und auch nicht authentisch wirkte.
Das Buch konnte mich nicht wirklich fesseln und das wurde auch nicht zum Ende hin besser. Das lag daran, dass es mir egal war, was mit den Charakteren passiert und weil es viel zu schnell ging, als dass ich es mich fesseln könnte.

Fazit:
Ein langatmiges Buch mit unsympathischen Charakteren und einem schnellen Ende.
 

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