Freitag, 12. August 2016

Lolas Rezension zu Seelenlos #2 - Himmelschwarz von Juliane Maibach

In 80 Wörtern durch das Buch:
Gwen, Asrell und Niris haben Tares an Malek verloren. Sie wissen nicht, wohin er ihn gebracht hat, noch was er mit ihm vorhat, doch sie sind sich sicher, dass es nichts Gutes sein kann.
Gwen ist verzweifelt und versucht mit allen Mitteln die Gruppe zusammen und lebendig zu halten, denn ohne Tares sind sie verletzlicher, aber sie will Tares finden, koste es was es wolle.
Doch die Gefahren in dieser neuen, magischen Welt zeigen sich immer wieder und das von allen Seiten.
Sie reisen weiter auf der Suche nach den Splittern, da das die einzige Chance scheint, Tares zu retten.

Zur Autorin:
Juliane Maibach wurde 1983 geboren und lebt zusammen mit ihrem Mann im malerischen Freiburg im Schwarzwald. Sie schreibt seit ihrer Kindheit,- zunächst Kurzgeschichten und Gedichte; später dann auch erste längere Geschichten und ganze Bücher, in denen sie ihre eigenen fantasievollen Welten erschaffen konnte. Inzwischen schreibt sie vor allem im Romantic-Fantasy Genre.

Cover:
Ich finde die Cover echt schön und passend.

Meine Meinung:
Die Welt ist echt kreativ und toll zu entdecken und bestauen, aber leider kamen in diesem Buch nicht wirklich neue Elemente hinzu, was ich mir aber wirklich gewünscht hätte.
Doch leider war das nicht nur mein Problem mit der Welt, sondern generell hätte in diesem Buch mehr passieren sollen, da ich nicht das Gefühl hatte das irgendwas passiert oder die ersten 150 Seiten die Handlung irgendwie vorangetrieben hätten.
Die letzten 150 Seiten sind dann echt gut und machen Vorfreude auf Band 3 aber alles davor war für mich nicht wirklich interessant.
Der Schreibstil war das Einzige, was mich am Anfang bei Laune gehalten h
at, denn man kann ihm gut flüssig lesen, auch wenn mir da negativ aufgefallen ist, dass Niris immer "volle" sagt anstatt "voll" und das hat meinen Fluss wirklich gestört.
Leider konnte mir der Schreibstil die Handlung trotzdem nicht interessant genug machen, dass ich mich zu den Charakteren verbunden gefühlt habe, mir waren sie eher ziemlich egal. Das kam auch dadurch, dass diese mich echt genervt haben und sie sich gar nicht verändert haben und wenigstens ein bisschen Charakterentwicklung hätte ich toll gefunden.
Viele Handlungswendungen kamen auch nicht so unerwartet wie beabsichtigt und erst die letzten 100 Seiten hatten wirklich große Spannung in sich, die mich dann auch am Lesen gehalten hat.
Das Ende war mir vieles in der Handlung zu schnell und es kam holprig, vor allem durch die Liebesgeschichte. Da ich mich mit den Charakteren nicht verbunden gefühlt habe, kam auch ihre Liebesgeschichte nicht authentisch, denn sie war wie viele der Handlungen zu obberflächlich, zu schnell beschrieben und wirkten dadurch erzwungen und konstruiert.

Fazit:
Ein typischer zweiter Band, bei dem nicht viel passierte und wenn doch zu schnell und zu oberflächlich.
Ich habe aber trotzdem das Potenzial der Reihe gesehen und bin gespannt auf Band 3!

 

Homepage der Autorin

Lolas Reiseziel #8

Nachdem ich die Vergangenheit bereist habe, sehne ich mich nach ein bisschen Show und Popcorn, also Manege frei, denn ich reise in den Zirkus.

Zur Auswahl standen:
1.Kuss des Tigers von Colleen Houck
2.Der Mitternachtszirkus von Erin Morgenstern
3.Wasser für die Elefanten von Sara Gruen

Lu hat sich für Wasser für die Elefanten entschieden.

Donnerstag, 4. August 2016

Lus nächstes Reiseziel... Endlich

Leider schaffe ich es in letzter Zeit einfach nicht mehr. Ich dümpele ewig lang an ein und dem selben Buch rum und komme mit dem Sub nicht voran. Und habe erst jetzt das nächste Buch beendet, an dem ich seit bestimmt 6 Wochen gelesen habe...

Das ist auch der Grund, warum ich in der letzten Zeit nichts gepostet habe - wenn man nichts liest kann man auch nichts rezensieren.

Darum habe ich mir jetzt was überlegt: 

Ich werde (zumindest in nächster Zeit) keine Monatsrückblicke mehr veröffentlichen, weil es sich einfach nicht lohnt.

Dafür rezensiere ich jedes Buch das ich fertig kriege.

Natürlich halte ich euch auch über meinen SuB auf dem Laufenden (Denn das Duell gegen Lola geht weiter!). Das geschieht unter dem Bild unter "Lu liest gerade" (links). Da seht ihr ab jetzt immer den aktuellen Stand.

Meine Reiseziele werden natürlich auch weiter veröffentlicht und so geht es heute in ein fremdes Land, in dem ich noch nie war 

Ich lese ein Buch, das ich von jemand anders ausgeliehen habe. 

Zur Auswahl stehen:

1. Throne of Glass - Die Erwählte (von Sarah J. Maas)
2. Die unendliche Geschichte (von Michael Ende)
3. All die verdammt perfekten Tage (von Jennifer Niven)

... Und Lola hat für mich
                       THRONE OF GLASS 
                                                     ausgesucht

Dienstag, 2. August 2016

Lus Rezi zu Talon

In 80 Wörtern durch das Buch: 
Seit Jahrhunderten werden die Drachen von den Soldaten des Sankt-Georgs-Ordens gejagt. Heutzutage gibt es nur noch sehr wenige Drachen, die versteckt in der Geheimorganisation Talon leben. Sie können sich in Menschen verwandeln und so einzelne Mitglieder Talons für eine Weile in die Menschenwelt einschleusen, um diese zu beobachten und Informationen zu sammeln. Die sechzehnjährige Ember weiß genau, was sie zu tun hat, als sie nach Kalifornien geschickt wird. Womit sie allerdings nicht gerechnet hat ist Garret, einer der besten Sankt-Georgs-Krieger.

Die Autorin: 
Julie Kagawa schreibt schon seit ihrer Kindheit leidenschaftlich. Ihren ersten großen Erfolg landete sie mit der Fantasy-Saga Plötzlich Fee.

Das Cover: 
Wie alle Bücher von Julie Kagawa hat auch dieses ein wunderschönes Cover. Das Auge sieht total beeindruckend aus. Die Ähnlichkeit mit den Plötzlich Fee Büchern ist zwar einerseits ganz cool, weil das dann so zusammengehörig aussieht (gleiche Autorin), andererseits hätte man sich aber auch was neues einfallen lassen können, da die Geschichte ja nichts mit der Plötzlich Fee Reihe zu tun hat. Zum Beispiel einen Drachenkopf (auch wenn das vielleicht zu Eragon-Mäßig wäre) oder gleich einen ganzen Drachen, der sich über das Cover windet. Ein Schuppenmuster wie in der englischen Originalversion wäre natürlich auch hübsch.

Meinung zum Buch: 
Auch wenn die Geschichten nichts miteinander zu tun hatten, gab es doch einige Parallelen zu Plötzlich Fee. Es gab den dunklen, düsteren, heißen Bad Boy, der eigentlich zu den "Bösen" gehört, es gab den besten Kumpel mit den lustigen Sprüchen und es gab Action, Drama, Romantik und natürlich eine große Portion Fantasy. Trotz den Parallelen war es nicht langweilig und es war auch was komplett neues. Wie man es Von Julie Kagawa gewohnt ist war der Schreibstil gut und trotz der Dicke des Buchs wurde es nicht langweilig, es zu lesen.

Fazit:
Wirklich empfehlenswert.


Verlagsseite

Montag, 1. August 2016

Lolas Rezension zu Rabenfrauen von Anja Jonuleit

In 80 Wörtern durch das Buch:
1959: Sommer in Grösitz. Ruth und Christa sind beste Freundinnen ...
Eine Jugendfreizeit, die ihre Zelte in der Nähe des Heimatdorfs der Mädchen aufschlagen, stellt eine willkommene Abwechslung für die Mädchen dar, die sich alsbald in den attraktiven Erich verlieben.
Christa, blind vor Liebe, verbringt fortan viel Zeit in dem Zeltlager, hinter dem sich eine radikal christliche Gemeinschaft um einen gewissen Paul Schäfer verbirgt. Ruth hingegen zieht sich immer mehr zurück. Schließlich fasst Christa den Plan, mit »Onkel Paul« und Erich nach Chile auszuwandern. 
Mehr als 50 Jahre später stößt Ruths Tochter Anna auf das Geheimnis ihrer Mutter, das diese am liebsten vertuschen möchte.

Zur Autorin:
Anja Jonuleit wurde in Bonn geboren, lebte einige Jahre im Ausland und studierte Italienisch und Englisch. Sie arbeitete als Übersetzerin und Dolmetscherin, bis sie anfing, Romane und Geschichten zu schreiben. Sie lebt mit ihrer Familie in der Nähe von Friedrichshafen.

Cover:
Das Cover passt sehr gut zur Geschichte, da es ein Foto zeigt, das in dem Buch vorkommt.

Meine Meinung:
Das Buch ist über die Entstehung der Colonia Dignidad und zeigt die Auswirkungen anhand einer erfundenen Geschichte mit betroffenen Charakteren, die sehr autenthisch sind.
Der Schreibstil war packend und fesselnd, so dass ich das Buch sehr gerne gelesen habe.In dem Buch stehen viele aussagekräftige Zitate, die mich beeindruckt haben und mich auch nachdenklich machten.
Durch die 3 verschiedenen Perspektiven wurde das Buch spannender und noch nachvollziehbarer.
Die Charaktere waren mir sympathisch und ich konnte ihre Handungen nachvollziehen.
Aber trotz der Charaktere und dem Schreibstil konnte mich das Buch erst nach 150 Seiten vollends überzeugen. Das lag an der Perspektive von Anna, Ruths Tochter, die in der heutigen Zeit spielt. Anna war mir sehr lange nicht wirklich sympathisch und auch ihre Geschichte wurde erst nach den erwähnten 150 Seiten wirklich spannend.
Aber dann hatte mich das Buch wirklich und die Wendungen, die kamen, trafen mich unerwartet. Es ist eher ein ruhiges Buch, aber gerade dadurch packend und so bewegend.
Leider kam ich in den 2 Perspektiven aus der Vergangenheit, also Christas und Ruths, häufig durcheinander, weil es bei Christa Jahreszahlen gab und bei Ruth nicht und es mir manchmal so vorkam als würde es nicht zusammenpassen.
Außerdem bin ich mit dem Ausgang einer Nebengeschichte in Annas Handlung nicht zufrieden.
Ansonsten war es ein wirklich toll recherchiertes und faszinierend geschriebenes Buch über Colonia Dignidad, ein Thema, das erst im vergangenen Jahr an Aufmerksamkeit gewonnen hat.
Diese Thematik verdient aber noch mehr Aufmerksamkeit, denn diese Sekte hat grausame Dinge getan und viele Menschen haben unter ihr gelitten und so lässt einen das Buch nachdenklich und emotional zurück, denn auch im Buch wird die Frage immer wieder gestellt und versucht eine Antwort zu finden: Warum lassen Menschen sich so etwas zu?

Fazit:
Ein toll geschriebenes und sehr gut recherchiertes Buch mit tollen Charakteren, bei dem ich mir allerdings immer Jahreszahlen gewünscht hätte und bei dem ein Handlungsstrang schneller an Fahrt hätte gewinnnen sollen.


Verlagsseite