Freitag, 30. Dezember 2016

Lolas Rezension zu Eleanor&Park von Rainbow Rowell

In 80 Wörtern durch das Buch:
Eleanor, die neue, auffällig gekleidete mit den flammenroten Locken sorgt für viel Aufmerksamkeit, vor allem, da sie pummelig ist.
Park, der unauffällige Asiate, der Außenseiter findet diese Neue anfangs alles andere als sympathisch. Er schämt sich für sie und mag sie überhaupt nicht, lässt sie nur aus Mitleid neben sich im Bus sitzen. Doch dann fängt sie an in seinen Comics mitzulesen und sie lernen sich immer besser kennen, aber Eleanor ist alles andere als einfach und ihr Hintergrund ist mehr als schwierig, so dass dieses so selbstbeswusst auftretende Mädchen eigentlich völlig verschüchtert ist und niemanden an sich heranlassen will.

Zur Autorin:
Rainbow Rowell studierte Journalismus an der University of Nebraska-Lincoln und arbeitete danach mehrere Jahre als Kolumnistin. Mit ihren ersten Jugendroman "Eleanor & Park" gewann sie den Boston Globe Horn Book Award und den Printz Award. Das Buch stand in 12 Ländern auf den Bestsellerlisten. Rainbow Rowell lebt mit ihrem Mann und ihren beiden Söhnen im Bundesstaat Nebraska. Sie schreibt Jugendliteratur und Romane für Erwachsene.

Cover:
Das Cover ist sehr passend und schlicht gehalten, was ich sehr mag, da es zum Charakter der Geschichte passt.

Meine Meinung:
Das Buch wurde überall gehypet, also wollte ich auch mal einen Blick darauf werfen. Der Anfang ist echt toll, man rätselt noch, was bei Eleanor zuhause los ist und beobachtet gespannt, wie sie versucht in der neuen Schule zu Überleben, da trifft sie Park und man erwartet das typische Wir-lieben-uns-auf-den-ersten-Blick-für-immer-und-ewig, denn hallo das Buch heißt schon Eleanor&Park, aber die zwei mögen sich nicht, sie findet ihn komisch und blöd und er schämt sich für sie.
Die zarte Annäherung danach fand ich wundervoll beschrieben und durch die vielen Perspektivwechsel und den schönen Schreibstil versteht man als Leser diese Wandlung ihrer Gefühle für einander.
Die Charaktere sind untypisch gewählt für das Genre, wodurch sie mir sehr gefallen haben. Durch Eleanors Hintergrund, der echt furchtbar ist, konnte ich verstehen, warum sie manchmal so komisch ist. Park finde ich auch sehr sympathisch, auch wenn er mir manchmal zu tollpatschig und schüchtern war.
Dass die Geschichte in den 80ern spielt, hätte ich gar nicht gemerkt, abgesehen davon, dass es keine Handys gibt und sie sich Kasetten schenken, denn die Liebesgeschichte könnte jederzeit passieren und um die ging es ja.
Um die Liebesgeschichte herum werden viele wichtige und schreckliche Themen wie häusliche Gewalt und Mobbing thematisiert, doch diese Themen wurden meiner Meinung nach nicht wirklich thematisiert oder kritisiert, was ich aber für wichtig gefunden hätte. Die Behandlung der Themen wirkt nur oberflächlich und es hat mich sehr gestört, dass nicht wirklich etwas kritisiert wurde, sondern alles einfach hingenommen und als unabänderbar dargestellt wurde.
Auch das Ende hat viel zerstört, denn es hat keines der Probleme gelöst, viele Fragen blieben offen und Eleanor fand ich komplett unsympathisch danach.

Fazit:
Eine wundervolle Liebesgeschichte mit besonderen Charakteren, die die Rahmenthemen nur oberflächlich ankratzt und deren Ende für mich das komplette vorherige Buch zerstört.


Verlagsseite

Samstag, 17. Dezember 2016

Lolas Rezension zu Für dich soll's tausend Tode regnen von Anna Pfeffer

In 80 Wörtern durch das Buch:
Wer Emi auf die Nerven geht, dem verpasst sie in Gedanken eine Todesart. Und seit dem Umzug weiß sie nicht, wer mehr nervt: die Neue ihres Vaters, ihr Sunnyboy von Bruder (stirbt bestimmt mal, weil er auf seiner Schleimspur ausrutscht), oder Erik, der einen auf cool macht und sie ständig provoziert (stirbt garantiert an einem Hirntumor wegen übermäßigen Handykonsums). Als sie sich in Chemie mit Alpha-Erik anlegt, kracht es wortwörtlich zwischen den beiden. Die Strafe dafür ist Graffiti schrubben. Mit Erik! Kann das Leben noch beschissener sein? Um aus der Nummer
rauszukommen, schlägt Emi einen Wettstreit vor. Doch Erik ist nicht kleinzukriegen.…

Zur Autorin:
Ulrike Mayrhofer und Carmen Schmit, die beiden Autorinnen hinter dem Pseudonym Anna Pfeffer, sind seit ihrer gemeinsamen Schulzeit in Wien befreundet. Schon damals entwarfen sie Geschichten, die aus Lehrern paranoide Agenten und aus Mitschülern tragische Helden machten. Heute leben sie in Hamburg und Wien, sind zusammen 71 Jahre alt, haben zwei Männer, sechs Kinder und einen Hund und schreiben noch immer zusammen. „Für dich soll’s tausend Tode regnen“ ist ihr erster Jugendroman.

Cover:
Ich finde das Cover sehr passend, auffällig und echt schön.

Meine Meinung:
Es klingt wie die absolut typische Hass-Liebe Geschichte, aber es ist so witzig!
Der Schreibstil ist komisch und sprüht nur so vor Leben, aber gleichzeitig sehr beschreibend, so dass man alle Handlungen, Gedanken und Veränderungen nachvollziehen kann.
Dadurch wirkt die Liebesgeschichte sehr realistisch und so schön, auch überrascht war ich auch, dass die zwei sich wirklich hassen und nicht so typisch"Oh, ich mag ihn nicht." und einen Satz später " Er ist so toll!" Nein, die zwei hier hassen sich wirklich abgrundtief und nähern sich ganz langsam einander an durch den Wettstreit, der so witzig war und die Ideen waren echt kreativ.
Die Charaktere sind trotz der nur 319 Seiten echt gut ausgearbeitet und vor allem die Protagonisten sind mir echt ans Herz gewachsen. Die Entwicklungen, die die beiden durchmachen sind echt beeindruckend und wirklich gut in der Geschichte eingeflochten. Es wirkt alles real und nie übertrieben. Die Eigenschaft von Emi sich Tode auszudenken und besondere zu sammeln, fand ich echt mal was anderes und hat die andere, spritzige Art des Buches nur unterstützt.
Die Geschichte wirkte auch durch ganz viele Bezüge zur Realität total authentisch machte, beispielsweise die erwähnten Emojis, sozialen Medien und die Weltliteratur.

Fazit:
Wirklich mal eine andere Hass-Liebesgeschichte mit tollen Charakteren und Charme.

Verlagsseite

Montag, 12. Dezember 2016

Lolas Rezension zu Black Blade #3 - Die helle Flamme der Magie von Jennifer Estep

In 80 Wörtern durch das Buch:
Als Diebin hat Lila Merriweather eine Begabung für drei Dinge: Erstens, sich in den Schatten zu verbergen. Zweitens, überall unbemerkt einzubrechen. Und drittens, Geheimnisse zu lüften. Diese Talente kommen ihr auch bei ihrer Arbeit als Bodyguard der Sinclair-Familie zugute - immerhin eine der mächtigsten magischen Mafiafamilien in Cloudburst Falls. Jeder weiß, dass Victor Draconi sie und die anderen Familien einkassieren will - und vorhat, jeden einzelnen Sinclair umzubringen. Doch was niemand weiß, ist, dass Lila ihm auf den Fersen ist. Auf keinen Fall wird sie zulassen, dass der Mann, weiteren Menschen, die ihr etwas bedeuten, Schaden zufügt.

Zur Autorin:
Jennifer Estep ist Journalistin und New-York-Times-Bestsellerautorin. Sie schloss ihr Studium mit einem Bachelor in Englischer Literatur und Journalismus und einem Master in Professional Communications ab und lebt heute in Tennessee.

Cover:
Das Cover ist schön und sieht viel friedlicher aus als die anderen, aber es passt sehr gut zu den anderen.

Meine Meinung:
Ich habe die Vorgänger geliebt und mich sehr auf das Finale gefreut.
Der typische Estep-Schreibstil schafft eine Atmosphäre, in die man gerne abtaucht und in der man nichts mehr von der echten Welt mitbekommt. Lila ist eine super sympathische Protagonistin, die wirklich mal schlagfertig und selbstbewusst ist. Sie wirkt authentisch und ich habe sie echt in mein Herz geschlossen. Auch alle anderen Charaktere mit ihren Eigenheiten habe ich lien gewonnnen und ich möchte mich gar nicht verabschieden. Außer natürlich von den Antagonisten, die sind auch zum Fürchten und echt gut beschrieben und ausgearbeitet! Jennifer Estep schafft es ihren Charakteren viele Facetten zu geben, so dass sie alles andere als oberflächlich wirken.  Auch die Liebesgeschichte trat in den Hintergrund, da es um wichtigeres ging, aber es war total schön zu sehen, dass keine Probleme konstruiert werden, damit sich etwas in der Liebesgeschichte tut, sondern dass man als Leser gezeigt bekommt, wie sehr Lila die Liebe verändert und stärkt.
Das Finale war toll ausgearbeitet mit vielen Höhepunkten und sehr spannend und vor allem war es ein logischer, runder, schöner Abschluss.
In diesem Buch hat man auch ein letztes Mal die tollen Charakterentwicklungen sehen können, die mich von Anfang an sehr überzeugt haben.
Die Reihe hat viele süße Ideen, die auch mal etwas anderes bieten, vor allem die Monster mochte ich echt, wobei sie ruhig noch eine größere Rolle hätten spielen können.

Fazit:
Eine tolle Reihe mit süßen Ideen und sehr gut ausgearbeiteten, überzeugenden Charakteren.


Verlagsseite

Sonntag, 27. November 2016

Lolas Reiseziel #9.2

 Nachdem ich Die Sternseherin abgebrochen habe, musste sich Lu neu entscheiden...

Ich reise  immer noch auf eine Inselkette und lese einen blauen Teil einer Reihe!
Zur Auswahl stehen:
1.Black Blade #3 - Die helle Flamme der Magie von Jennifer Estep
2.Light&Darkness von Laura Kneidl
3.Herzklopfen in Nimmerland von Anna Katmore

Lu entschied sich für: Herzklopfen in Nimmerland von Anna Katmore

Montag, 14. November 2016

Lolas Hörbuchrezension zu Die Mühle von Elisabeth Herrmann

In 80 Wörtern durch das Buch:
„THE COURT“ – das waren die Unerreichbaren, die Helden von Lanas Schulzeit. Wie kommt ausgerechnet Lana an eine Einladung zu einem Kurztrip mit der Überflieger-Clique? Jahre, nachdem sie alle ihre alte Schule verlassen haben? Der Trip führt ins märchenhafte Karlsbad, umgeben von wilder Natur. Alles hier scheint für sie vorbereitet zu sein. Nur wer hat eigentlich die Einladungen verschickt? Wer begrüßt sie mit schriftlichen Botschaften, hat alles für sie organisiert? Als dann der erste der Freunde verschwindet, wird Lana klar, dass sie in der Falle sitzt. Denn es geht um Leben und Tod …

Zur Autorin:
Elisabeth Herrmann, geboren 1959 in Marburg/Lahn, ist eine der aufregendsten Thrillerautorinnen unserer Zeit. Zum Schreiben kam sie neben ihrer Tätigkeit als Journalistin erst über Umwege - und hatte dann sofort durchschlagenden Erfolg mit ihrem Thriller "Das Kindermädchen", der von der Jury der KrimiWelt-Bestenliste als bester deutschsprachiger Krimi 2005 ausgezeichnet wurde und vom ZDF verfilmt wurde. Seitdem macht Elisabeth Herrmann Furore mit ihren Thrillern und Romanen. 2012 erhielt sie den Deutschen Krimipreis für "Die Zeugin der Toten", die ebenfalls vom ZDF verfilmt wird. "Die schwarze Mühle" ist ihr vierter Thriller für jugendliche Leser.

Zur Sprecherin: 
 Laura Maire, geboren 1979 in München, absolvierte ihre Ausbildung an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Frankfurt. Bekannt wurde sie durch eine Hauptrolle in der ARD-Vorabendserie "Verdammt verliebt". Sie synchronisierte u. a. Brie Larson in "Raum" (2016 mit einem Oscar ausgezeichnet) und Ashley Greene (als Alice Cullen) in der "Twilight"-Reihe. Daneben war sie immer wieder in "How I Met Your Mother" zu hören. Maire erhielt 2011 den Deutschen Hörbuchpreis als Beste Interpretin. 2014 las sie für den Hörverlag den Thriller "Schattengrund" von Elisabeth Herrmann und erhielt für ihr "virtuoses Sprach-Spiel" noch einmal den Deutschen Hörbuchpreis als Beste Interpretin.

Cover:
Das Cover kreiert die richtige Atmosphäre und passt zum Inhalt.

Meine Meinung:
Ich mochte das Buch "Schattengrund" der Autorin auch schon sehr gerne und habe mich auf dieses Hörbuch sehr gefreut. Lana war mir von der ersten Minute an sympathisch und ich fühlte mit ihr in dieser schlimmen Lage. Sie wirkte sehr natürlich und nicht so aufgesetzt, außerdem hat man durch sie als Leser eine ganz besondere Perspektive auf die Anderen gehabt. Sie gehörte irgendwie dazu aber nicht ganz, wie der Leser. Dadurch fühlte ich mich sehr mit Lana verbunden.
Die anderen waren mir mal mehr mal weniger sympathisch, aber auch ihre Charaktere waren gut ausgearbeitet und wirkten authentisch.
Der Schreibstil war spannend und packend, so dass ich gefesselt war und unbedingt wissen wollte, wie es weitergeht und konnte, wie Lana, gar nicht fassen, was da gerade passiert.
Die Idee fand ich sehr spannend und interessant und viele der Wendungen habe ich einfach nicht kommen sehen. Ich fühlte mich durchgehend bedroht und wollte so unbedingt die Wahrheit wissen.
Dann endlich, die Auflösung, der Showdown war fesselnd, beängstigend und aufschlussreich. Es wurde alles so erklärt, dass ich am Ende zufrieden, aber auch traurig war.
Alles in allem war ich wirklich sehr zufrieden mit der Arbeit der Autorin und die Sprecherin finde ich einfach angenehm und sie hat noch mehr dazu beigetragen, dass ich mich mit Lana identifizieren konnte. Ich werde den nächsten Jugendthriller der Autorin auf jeden Fall wieder hören, denn so finde ich alles noch fesselnder.
Allerdings finde ich die Altersempfehlung von 14 doch ein bisschen jung, da die Protagonisten sehr viel älter als 14 sind und es am Ende wirklich brutal und psychisch belastend zugeht.

Fazit:
Ein spannender Thriller mit vielen unerwarteten, grausamen Wendungen, der toll gelesen wurde!


Ich hab das Buch gerade verliehen, deswegen kein Bild. ;) Ich reiche es nach!

Verlagsseite

Montag, 17. Oktober 2016

Lolas Monatsrückblick September 2016

Bücher:

1) Skulduggery Pleasant #5 - Rebellion der Restanten von Derek Landy (508 Seiten)
      war mal wieder spannend, toll und sehr witzig!


2) Wasser für die Elefanten von Sarah Gruen (413 Seiten) 
       ich musste dieses Buch für unsere Challenge lesen und es hat mich bewegt, verzaubert und schockiert!


3) Über uns der Himmel, unter uns das Meer von Jojo Moyes (510 Seiten) 
       Ich war gespannt, ob Jojo Moyes so toll ist, wie alle sagen und ich mochte den geschichtlichen Hintergrund, aber mich hat gestört, dass die Situation der Frauen nie wirklich negativ bewertet wurde und ich mir das gewünscht hätte, vor allem aus heutiger Sicht!
 

4) Ich& die Walter Boys von Ali Novak (445 Seiten) 
      Rezension 
 

5) To all the boys I've loved before von Jenny Han -HÖRBUCH 
      Rezension



Statistik:

         insgesamt:           - 4 Bücher + 1 Hörbuch
                                   - 1876 Seiten
                                   -22

           durchschnittlich:      -0,167 Bücher/Tag
                                         -62,53 Seiten/Tag
                                          -3,67/ Buch


SuB-News:

Anzahl der SuB-Bücher:       23

Erreichte Reiseziele:  

1) Die Wüste => The Diviners #2 - Die dunklen Schatten der Träume 
2) Die Schweiz => Die Sehnsucht des Vorlesers  
3) Paris => mein bester letzter Sommer 
4) Der Dschungel => Black Blade #2 
5) Märchenwald => wie Blut so rot 
6) Deutschland => Die Stadt der träumenden Bücher 
7) Vergangenheit => Rabenfrauen
8) Zirkus => Wasser für die Elefanten  

Samstag, 15. Oktober 2016

Lolas Rezension zu All the boys I've loved before von Jenny Han *HÖRBUCH*


 In 80 Wörtern durch das Buch:
Lara Jeans Liebesleben war bisher eher unspektakulär – um nicht zu sagen: Sie hatte keines. Unsterblich verliebt war sie zwar schon oft, z. B. in den Freund ihrer großen Schwester. Doch sie traut sich nicht, sich jemandem anzuvertrauen. Ihre Gefühle fasst sie in Liebesbriefe, die sie in ihrer geliebten Hutschachtel versteckt. Niemand kennt ihr Geheimnis, bis zu dem Tag, als auf mysteriöse Weise alle fünf Briefe zu ihren Empfängern gelangen und Lara Jeans bisher rein imaginäres Liebesleben außer Kontrolle gerät.

Zur Autorin:
Jenny Han, 1980 geboren, lebt in New York. Mit ihrer Sommer-Trilogie gelang ihr 2009 der Durchbruch als Schriftstellerin. Auch ihre folgenden Jugendbücher erreichten sofort nach Erscheinen die New York Times-Bestsellerliste. Han gehört zu den beliebtesten US-Autorinnen weltweit.

-Sprecherin: Leonie Landa, geboren 1994, stand mit acht Jahren das erste Mal auf der Bühne. Sie ist aus Filmproduktionen wie Linie 102, Notruf Hafenkante und Morden im Norden bekannt und als Synchron-, Hörspiel und Hörbuchsprecherin u. a. in Die drei ???, Tintenherz und Malala. Meine Geschichte. zu hören.

Cover:
Das Cover ist süß und passt sehr gut zur Handlung.

Meine Meinung:
Dieses Buch wurde wirklich viel gelobt und ich habe mich auf etwas lockeres, witziges und süßes gefreut. Der flüssige Schreibstil und die angenehme Stimme der Sprecherin hatten mich bald gefangen und anfangs fand ich es auch nich toll, dass Lara Jean so besonders war und nicht das typische Mädchen in diesem Genre.
Die Beziehung der Schwestern war echt süß und ich konnte Lara Jean gut verstehen.
Aber dann fing die eigentliche Geschichte an. Nachdem die Briefe verschickt wurden, hat die Protagonistin erst sehr verständlich gehandelt, aber dann wurde alles leider sehr klischee beladen und viel zu vorhersehbar, zu typisch.
Ihre Schwestern fingen an mich furchtbar zu nerven und auch das Verhalten von allen anderen war so klischeehaft und berechenbar, dass ich echt genervt war.
Lara Jean wurde naiver und naiver, machte aus Mücken Elefantenherden und ich verstand ihre Handlungen gar nicht mehr.
Dann hatte das Buch noch ein paar seltsame Aussagen parat, dass sich ein Mädchen mit Freund dazugehörig fühlt, aber vorher nicht? Also kann ein Mädchen allein nicht Freunde haben oder irgendwo dazupassen? Sie braucht einen Typ, zu dessen Freunden sie dann passen kann? Nein, so nicht mit mir Buch!
Und das ist nur ein Beispiel für die vertretenen Frauenbilder in dem Buch, die ich alle seltsam und doof fand.

Fazit:
 Viel zu viele Klischees und Frauenbilder mit denen ich nicht einverstanden bin.



Verlagsseite

Montag, 26. September 2016

Lolas Rezension zu Ich & Die Walter Boys von Ali Novak

In 80 Wörtern durch das Buch:
Jackie hasst unvorhersehbare Ereignisse. Als perfekte Tochter hat sie ihr Leben in New Yorks High Society fest im Griff und sonnt sich in der Aussicht auf eine erfolgreiche Zukunft. Doch dann schlägt das Schicksal zu. Sie verliert alles und muss zu ihrer Vormundfamilie, den Walters, nach Colorado ziehen.Doch die Walters haben nicht nur Pferde, sondern auch zwölf Söhne! Mitten in der Pampa, allein unter Jungs von 6 bis 21, für die Privatsphäre ein Fremdwort ist, lautet Jackies erster Gedanke: Nichts wie weg. Und ihr zweiter: Moment ... ein paar der Kerle sehen unfassbar gut aus!

Zur Autorin:
Ali Novak, geb. 1991, stammt aus Wisconsin und hat vor kurzem ihr Creative Writing-Studium an der University of Wisconsin-Madison abgeschlossen. Ihr Debüt „Ich und die Walter Boys“ begann sie im Alter von 15 zu schreiben und stellte den Text 2010 als Selbstpublisher online. Inzwischen haben ihre Geschichten über 150 Millionen Leser. Wenn sie nicht gerade schreibt oder Fantasyromane liest, ist Ali gern auf Reisen oder veranstaltet Netflix-Marathons mit ihrem Mann Jared.

Cover:
Ich finde das Cover ganz süß und es verspricht eine sommerliche Geschichte. Passt!

Meine Meinung:
Die Autorin hat mich von der ersten Seite mitziehen und begeistern können, es fesselte mich und ich wollte einfach immer weiter lesen und diese Welt nicht mehr verlassen. Zum Einem durch den Schreibstil, denn ich konnte die Protagonistin sofort leiden und nachvollziehen, was es mir sehr leicht gemacht hat mit ihr mit zu fühlen. Das hat vor allem auch deswegen so gut geklappt, da sie so normal wirkte, obwohl sie aus absolut nicht normalen Verhältnissen stammt und auch in keiner normalen Situation war.
Ich war wie Jackie gespannt auf ihr neues Zuhause und auf ihre Mitbewohner denn 12 Söhne klingt schon mal extrem spannend. Dann habe ich festgestellt das 12 Söhne einfach nur besser klingt als 11 Söhne und 1 Tochter, die sich aber wie ein Sohn verhält, denn im Walter Haus gibt es noch ein Mädchen und es ist sogar relativ wichtig für ihre und Jackies Beziehung, dass sie auch ein Mädchen ist.Trotzdem war die Atmospäre von dem Moment an, in dem Jackie bei den Walters einzieht total lebendig, energiegeladen und hat super viel Laune gemacht, denn die Jungs spielen ihr ganz schön viele Streiche und als Leser empfindet man mit Jackie mit und ist immer auf der Hut.
Doch das war vor allem am Anfang so als sie sich einlebt und das ganze angdeutete Liebesgeschichten-Ding anfängt nehmen die Streiche immer mehr ab, was sehr schade ist. Außerdem wirkt es als wollte die Autorin unbedingt 12 Kinder im Walter Haus leben haben, denn ein paar werden gar nie wirklich charakterisiert und so hätten 7 oder 9 völlig gereicht!
Das Buch erfüllt viele Klischees aber mit so einem Charme, dass es einfach nur Spaß macht, es zu lesen. Das Ende geht mir zu schnell und ich bin mit manchen Entscheidungen nicht so zufrieden oder hätte mir mehr Vorbereitung dazu gewünscht.

Fazit:
Ich hatte eine zuckersüße, witzige Lesezeit mit dem Buch, das leider manchmal zu oberflächlich blieb!

Verlagsseite