Montag, 14. August 2017

Unsere Reise ist vorbei

Hallo alle zusammen,
wie der Titel es vielleicht schon ahnen lässt, werden wir mit dem Bloggen aufhören. 
Wir haben beide gerade einfach zu viel Stress und keinen Kopf dafür, sind schon froh, wenn wir die Zeit zum Lesen finden.
Es hat Spaß gemacht und war eine tolle Zeit, die nun zu Ende geht. 
Macht's gut und viel Spaß beim Lesen und Reisen!
LuLa 

Sonntag, 6. August 2017

Lolas Rezension zu Fangirl von Rainbow Rowell

In 80 Wörtern durch das Buch: 
Die Zwillinge Cath und Wren sind unzertrennlich, bis Wren beschließt, dass ihr Jungen und Partys wichtiger sind als das gemeinsame College-Zimmer. Ein harter Schlag für Cath, die sich immer weiter in ihre Traumwelt zurückzieht: Beim Lesen und Schreiben von Fanfiction lebt sie ihre Vorstellungen von Liebesbeziehungen aus. Mit Erfolg – Tausende Leser folgen ihr. Doch als Cath dann Nick und Levi näher kennenlernt, muss sie sich fragen, ob sie nicht langsam bereit ist, ihr Herz echten Menschen zu öffnen… 


Zur Autorin:
Rainbow Rowell studierte Journalismus und arbeitete mehrere Jahre als Kolumnistin beim Omaha World-Herald. Mit ihrem ersten Jugendroman Eleanor & Park landete sie einen weltweiten Bestseller, gewann den Boston Globe Horn Book Award, den Printz Award und war für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren beiden Söhnen im Bundesstaat Nebraska. Sie schreibt Jugendliteratur und Romane für Erwachsene. 

Cover:
Ich finde das Cover sehr schön, es ist schlicht und passt gut zu unserer Protagonistin, auch dass man Simon Snow sieht finde ich gut.

Meine Meinung:
Mit Eleanor & Park hatte ich ja meine Probleme, aber diese Autorin hat einfach einen tollen und lockeren Schreibstil, der einen fesselt und eine tolle Atmosphäre schafft.
Ich war von der ersten Seite an interessiert, wie es wohl weitergeht, und habe wirklich gerne gelesen.
Leider waren sowohl Cath als auch Wren sehr unsympathisch, denn Cath war so unrealistisch schüchtern und oft auch zu naiv dargestellt. Wren mochte ich einfach nicht, obwohl ich ihre Beziehung als Schwestern sehr schön dargestellt fand.
Die Charaktere um sie herum blieben meistens sehr flach, aber über Reagan hätte man meiner Meinung nach viel mehr schreiben können und auch Nick, Professor Piper und Courtney blieben viel zu flach dargestellt.
Levi mochte ich eigentlich, auch wenn er wegen mir noch ein paar andere Seiten  hätte haben können. Aber die Liebesgeschichte fand ich sehr gut ausgearbeitet und wirklich realistisch, auch wenn Cath mich hier wieder nervte.
Den Familienkonflikt von Caths Vater fand ich sehr spannend und hätte ich so nicht erwartet, aber auch hier wurde manchmal etwas erwähnt, was man wegen mir vertiefen hätte sollen.
Generell hatte ich oft das Gefühl, dass das Buch zu viele Themen abarbeiten möchte und deswegen den Themen die Tiefe fehlte. So war mir das Ende auch zu einfach, zu offen und einfach nicht wirklich abgeschlossen.

Fazit:
Ein Buch mit tollem Schreibstil, das aber zu viele Themen abdecken möchte, so dass die Tiefe manchmal fehlt.


Verlagsseite

Donnerstag, 3. August 2017

Lolas Rezension zu Das kleinste Klo steht in Bordeaux von Axel Krohn und Christian Koch

In 80 Wörtern durch das Buch:
Europa steckt voller Geheimnisse! Wer hätte gedacht, dass die Finnen ein Wort für die Tätigkeit haben, sich in Unterhosen zu betrinken – nämlich „Kalsarikännit“? Wer kennt die so wichtige Geste der Italiener für „Deine Frau geht fremd“? Und warum weiß eigentlich niemand, dass die weltweit größte Jesus-Statue nicht etwa in Rio de Janeiro sondern vielmehr in Polen auf einem Kartoffelacker steht? Christian Koch und Axel Krohn haben jede Menge kurioses Reisewissen und überlebensnotwendige Fettnäpfchen-Warnungen zusammengetragen, die Europa von seiner lustigsten Seite zeigen.  


Zu den Autoren: 
Christian Koch und Axel Krohn bespielten einst mit ihrer Schul-Band die Dithmarscher Jugendzentren unter dem Motto: Rock 'n' Roll – der letzte Versuch. Heute schreiben sie gemeinsam Bücher.
 

Cover:
Das Cover ist schräg und betont schon die Art des Reiseführers. Deswegen finde ich es sehr passend und das quietschige Gelb macht aus dem Buch echt einen Blickfang.

Meine Meinung:
Das Buch ist sehr gut strukturiert und man lernt alle Länder dem gleichen Schema nach kennen, was das Nachschlagen sehr einfach macht.
Die Dos und Don'ts sind immer sehr witzig, sowie die kurzen Allgemeinheiten am Anfang, doch leider fand ich viele Witze nicht wirklich witzig, andere Pointen des Schreibstils waren wiederum sehr witzig, ein Misch Masch allerdings gab es mehr Witze, die meinen Humor nicht trafen.
Auch die skurrilen Sehenswürdigkeiten waren manchmal sehr sehenswert und manchmal einfach nur uninteressant und nicht soo skurril, dass sie einen Besuch wert wären, für mich.
Leider hat man auch gemerkt, dass es zu manchen Ländern einfach nicht so viel gab.
Doch viele Ideen fand ich sehr kreativ und wenn ich in ein europäisches Land reisen sollte, werde ich in diesem Buch nachlesen, um etwas außerhalb des Reiseführers zu finden.
Ich hätte mir noch mehr Karten gewünscht, um zu sehen, wo genau nun welche Attraktion liegt.
Viele der Sehenswürdigkeiten liegen wahrscheinlich auch zu weit auf dem Land, so dass es nicht sehr wahrscheinlich ist diese zu besuchen, wenn sonst nicht in der Richtung liegt, aber eine sehr nette Idee Europa mal anders zu beleuchten.

Fazit:
Kreative Ideen, deren Umsetzbarkeit ich bezweifel, aber sehr nett, wenn man schon einen anderen, allgemeineren Reiseführer zu dem Land, in das der Urlaub geht, hat.
   

Verlagsseite 

Freitag, 28. Juli 2017

Lolas Rezension zu The hate u give von Angie Thomas

In 80 Wörtern durch das Buch:
Die 16-jährige Starr lebt in zwei Welten: in dem verarmten Viertel, in dem sie wohnt, und in der Privatschule, an der sie fast die einzige Schwarze ist. Als Starrs bester Freund Khalil vor ihren Augen von einem Polizisten erschossen wird, rückt sie ins Zentrum der Aufmerksamkeit. Khalil war unbewaffnet. Bald wird landesweit über seinen Tod berichtet; viele stempeln Khalil als Gangmitglied ab, andere gehen in seinem Namen auf die Straße. Die Polizei und ein Drogenboss setzen Starr und ihre Familie unter Druck. Was geschah an jenem Abend wirklich? Die Einzige, die das beantworten kann, ist Starr. Doch ihre Antwort würde ihr Leben in Gefahr bringen... 

Zur Autorin:
Angie Thomas ist in Jackson, Mississippi, aufgewachsen und lebt auch heute noch dort. Als Teenager tat sie sich als Rapperin hervor; ihr ganzer Stolz war ein Artikel im Right-On! Magazine. Thomas hat einen Bachelor-Abschluss im Fach Kreatives Schreiben an der Belhaven Universität. Ihr Debüt The Hate U Give erntete ein überschwängliches Presse- und Leserecho und schaffte es auf Anhieb auf Platz 1 der New York Times-Bestsellerliste. 

Cover: 
Ich finde das Cover sehr passend, schlicht aber dennoch aussagekräftig, wie die Geschichte dahinter. Auch der Titel hat eine Bedeutung, die in der Handlung eine Rolle spielt.

Meine Meinung: 
Der Hintergrund der Geschichte ist unglaublich aktuell, Rassismus, Polizeigewalt und Diskriminierung, auch deswegen war ich so gespannt auf das Buch.
Der Schreibstil hatte mich ab dem ersten Satz, denn die Autorin schafft es durch Starrs Perspektive ganz subtil ihre Realität zu schildern, so dass dem Leser unterschwellig klar gemacht wird, wie hart und weit weg dieses Leben, von dem Gewohnten ist.
Der Schreibstil lässt sich toll lesen und schafft eine Atmosphäre, die fesselt und mich nnicht mehr losgelassen hat, ich habe schon lang kein Buch mehr gelesen, dass ich so unbedingt weiterlesen wollte.
Starr war eine tolle Protagonistin, die ich verstanden habe bei ihren Gefühlen, Handlungen und Ängsten. Ihre Perspektive ist so spannend und beleuchtet das Thema mal ganz anders. Sie entwickelt sich unglaublich während dieses Buches und man schließt sie echt ins Herz.
Auch die anderen Charaktere wirken authentisch, machen Spaß und geben dem Buch so viele Facetten, so dass es so realistisch wirkt. Besonders die Szenen mit ihrer Familie waren sehr herzlich und so schön, aber auch sehr kompliziert, was das Buch auch auszeichnet.
Denn es zeigt alles von ganz verschiedenen Seiten, den guten und den schlechten, und das hat mich so oft zum Nachdenken gebracht, denn diese Schilderung kritisiert die Arbeit der Medien und unterstreicht, dass es nicht immer so einfach ist, wie man sich erhofft.
Es kritisiert auch den Rassismus, der von den Personen nicht als rassistisch aufgefasst wird, obwohl er genau das ist, damit wird ein großes Problem unserer Gesellschaft angesprochen.
Für mich war auch diese Perspektive auf das verarmte Viertel sehr interessant, da ganz subtil angedeutet wurde, wie hart das Leben dieser Menschen ist, aber auch die schönen Seiten und der Zusammenhalt aufgezeigt wurde.
Das Ende war einerseits traurig realistisch, andererseits sehr positiv und hoffnungsvoll.

Fazit:
Ein Buch, das mich durch seinen Reichtum an Facetten beeindruckt hat und von dem man ganz viel lernen kann. Ein Buch, von dem ich hoffe, dass ganz viele Leute es lesen werden, da es sehr wichtige Themen anspricht und von vielen Seiten betrachtet, auch von Seiten, die man sich sonst nur selten überlegt.


Verlagsseite

Mittwoch, 12. Juli 2017

Lolas Rezension zu Zwei Jahre acht Monate und achtundzwanzig Nächte von Salman Rushdie

In 80 Wörtern durch das Buch:
Dunia, eine Dschinnya, Fürstin des Lichts, verliebt sich in einen Menschen, den Philosophen Ibn Rush und zeugt mit ihm viele Kinder, gründet so das Duniazat.
Ibn Rush steht als Nichtgläubiger im Kampf gegen den den tiefgläubigen Ghazali. Selbst nach ihrem Tod führen sie ihren Streit als Geister weiter.
Dieser Kampf zwischen Vernunft und Glaube breitet sich aus und endet im totalen Chaos als der Spalt zwischen der Welt der Dschinn und der der Menschen aufgeht und die dunklen Dschinn beginnen Ghazali zu unterstützen und Dunia ihre Kinder zusammentrommelt...

Zum Autor:
Salman Rushdie, 1947 in Bombay geboren, studierte in Cambridge Geschichte. Mit seinem Roman »Mitternachtskinder« wurde er weltberühmt. Seine Bücher erhielten renommierte internationale Preise, er wurde u.a. als der beste aller Booker Preisträger ausgezeichnet, 1996 wurde ihm der Aristeion-Literaturpreis der EU zuerkannt. 2007 schlug ihn die Queen zum Ritter.

Cover:
Einfach so wäre das Cover echt langweilig, aber der "Fühleffekt" macht es irgendwie wieder cool und es passt so schlicht.

Meine Meinung:
Ich hatte Lust auf eine Dschinn-Geschichte, hatte die Beschreibung gelesen und dachte das wäre mal etwas Anderes und das war es auch...
Die Handlung ist ganz schwer zusammenzufassen, denn es geht einerseits um den Konflikt der Philosophen, dann um die Liebe zwischen Dunia und Ibn, die Schicksale ihrer Kinder und auch noch um die Bedrohung und Zerstörung der Ordnung der Welt. Und das war mir einfach manchmal zu viel auf einmal. Die Schicksale der Kinder fand ich spannend, aber die Geschichten hatten alle weniger Tiefe als erhofft, da es so viel zu erzählen gab und die vielen Sprünge haben meinen Lesefluss eingeschränkt.
Auch haben sie meine Bindung zu den Charakteren gestört, so dass keine entstand, was sehr schade war, da diese eigentlich das Potential gehabt hätten, interess
ant zu sein.
Diesen Zwiespalt hatte ich auch bei dem Schreibstil ich mochte ihn an vielen Stellen und war beeindruckt wie poetisch er war, aber an anderen Stellen war es zu ausgeschmückt, wirkte gekünstelt und hat auch hier wieder meinen Lesefluss gestört.
Ein weitere Zwiespalt ist die Message des Buches, denn einerseits mochte ich viele einzelne Aussagen, aber was die Geschichte mir insgesamt sagen soll, habe ich nicht verstanden.

Fazit:
Mal etwas Anderes, das mich zwiegespalten zurücklässt, weil es zu viel sagen will und dabei an Tiefe verliert.



Verlagsseite

Samstag, 1. Juli 2017

Lolas Rezension zu Throne of Glass 4 - Königin der Finsternis von Sarah J. Maas

VORICHT SPOILER! ERST BAND 1-3 LESEN!!! 

In 80 Wörtern durch das Buch:
Celaena hat tödliche Wettkämpfe überlebt, ihr wurde das Herz gebrochen, sie hat sich den Schatten ihrer Vergangenheit gestellt und es überstanden. Jetzt kehrt sie zurück nach Adarlan. Aber nicht mehr als Celaena Sardothien, sondern als Aelin Galathynius, Königin von Terrasen. Doch bevor sie ihren Thron besteigen kann, muss sie noch offene Rechnungen begleichen. Da ist zum einen ihr alter Meister, der sie verraten und dem Tod überlassen hat. Und der König von Adarlan, der die Magie verbannt, ihre Eltern getötet und den ganzen Kontinent unterworfen hat.....

Zur Autorin: 
Sarah J. Maas wuchs in Manhattan auf und lebt seit einiger Zeit mit Mann und Hund in Pennsylvania. Bereits mit dem ersten Entwurf zu ›Throne of Glass‹ sorgte sie für Furore: Mit 16 veröffentlichte sie ›Queen of Glass‹ (so der damalige Titel) auf einem Online-Forum für Autoren und initiierte damit eines der frühesten Online-Phänomene weltweit. 

Cover:
Das Cover passt zu den anderen Büchern der Serie, aber ich mag die englischen Cover ein bisschen mehr.

Meine Meinung:
Ich mochte die Reihe bisher wirklich gerne, aber leider vergeht immer so viel Zeit bis ich nach beenden des einen Bandes den Nächsten in der Hand halte... Zum Glück hilft mir das Internet immer dabei mich daran zu erinnern, was in den Büchern davor passiert ist.
Der Schreibstil, die Atmosphäre, die Welt und die Ideen der Autorin waren wie immer klasse und die vielen Geschichten sind alle so verstrickt, dass es einfach Spaß macht immer mehr herauszufinden.
Die Vielseitigkeit der Charaktere macht das Buch umso spannender und interessanter.
Aelin entwickelt sich in diesem Buch auch weiter, aber nicht so viel wie die Bücher vorher, doch das macht nichts, da sie so beeindruckend auftritt, dass es einfach Spaß macht, ihr "zuzusehen". Außerdem gibt es neue/alte Charaktere, über die man sehr viel mehr herausfindet, z.B. Lysandra oder Manon, beides starke Frauen, die für mich dieses Buch unglablich bereichert haben, gerade Manon deren Ambivalenz der Geschichte eine weitere Ebene gibt. 
Leider ist die Freundschaft zwischen Rowan und Aelin doch nicht nur eine Freundschaft, worüber ich mich einerseits gefreut habe, andererseits wäre es schön gewesen, wenn in einem Jugendbuch einmal nicht jede Freundschaft in Romantik abschweifen würde.
Das Buch ist noch länger als seine Vorgänger doch das hat nnichts gemacht, da es immer spannend blieb und so freue ich mich auf den nächsten Band, wobei ich mich frage, wie viele Teile noch erscheinen, da ich auch mit diesem Ende hätte leben können.

Fazit:
Ein spannendes, vielseitiges Jugendbuch, das wieder einige Überraschungen bereit hielt.
 




Sonntag, 14. Mai 2017

Lolas Rezension zu Feuer und Feder von Kathy MacMillan

In 80 Wörtern durch das Buch:
Als die Sklavin Raisa zur Tutorin ausgebildet werden soll, kann sie es kaum fassen, denn Lesen und Schreiben ist im Königreich Quilara nur der Oberschicht vorbehalten. Gemeinsam mit Kronprinz Mati lernt sie nun die schwierigen Zeichen der Hohen Schrift, mit der man in Kontakt zu den Göttern treten kann. Die Beiden kommen sich näher als erlaubt, aber dann fordern die Rebellen Raisas Unterstützung. Sie ist hin- und hergerissen zwischen der Treue zu Mati und der Wunsch nach Veränderung für die Unterdrückten. Schon der kleinste ehler könnte ihren Tod bedeuten.
 
Zur Autorin: 
Kathy MacMillan ist Schriftstellerin, Bibliothekarin, Dolmetscherin für amerikanische Gebärdensprache und Geschichtenerzählerin für Taubstumme.
Feuer und Feder ist ihr erster Jugendroman und wurde durch ihre Faszination für die Macht der Sprache inspiriert. Sie lebt mit ihrem Mann, ihrem Sohn und einer Katze namens Pancake in Owings Mills, USA.

Cover:
Ich finde das Cover wirklich sehr cool und für mich war es ein Eyecatcher, der mich überhaupt dazu brachte, das Buch genauer anzusehen.

Meine Meinung:
Das Buch fängt spannend an und rahmt mit dem Schluss die Geschichte perfekt ein. Allerdings verschwindet diese Spannung und so war es in der Mitte immer wieder echt fad, da nur eine Liebesszene der nächsten Liebesszene folgte und ich das Gefühl hatte die Geschichte steht still.
Das hat sich allerdings die letzten 200 Seiten zum Glück geändert, da auf diesen echt viel passierte.
Die Grundidee, das Schrift ein Privileg ist, finde ich sehr spannend und deswegen hatte ich mir sehr viel erhofft, auch die Welt und die Göttergeschichten fand ich sehr gelungen.
Aber leider war alles andere sehr typisch Jugendbuch, eine Liebe, die nicht sein darf, eine Protagonistin, die nicht weiß, was sie will, die typische zu radikale Rebellengruppe, es war alles so, dass ich dachte: "Ach, das habe ich alles schon soo oft gelesen!", was echt schade ist.
Zudem waren die Protagonisten zudem so typisch und oberflächlich, vor allem Raisa war mir viel zu naiv, echt nervig und ich habe sie oft nicht verstanden.
Toll fand ich wiederum Laiyonea, denn ihr Charakter konnte mich immer wieder überraschen.
Auch das Ende blieb nach dem streckenweise faden Mittelteil, zu kurz und mir war der Konflikt viel zu schnell und einfach gelöst.

Fazit:
Ein typisches Jugendbuch, dem es an Tiefe und Ausarbeitung fehlt, das aber auch eine tolle Grundidee hat.